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12. Januar 2008

Humanistenquote / Homogenität von Weltanschauungen

Anfang Dezember 2007 hat forsa im Auftrag des Humanistischen Verbandes (HVD) in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage nach Meinungen zu einer Humanistischen Lebensauffassung gefragt.

Die Befragten äußerten sich zur Übereinstimmung der persönlichen Lebensauffassung mit: "eigenständiges, selbstbestimmtes Leben, frei von Religion und den Glauben an einen Gott, das auf ethischen und moralischen Grundüberzeugungen beruht.". Als Grad der Übereinstimmung konnte angegeben werden: "voll und ganz", überwiegend", "eher nicht" und "überhaupt nicht".

Insgesamt stimmten 21 % der Befragten dieser Lebensauffassung "voll und ganz" zu, 35 % "überwiegend",  21 %  waren leicht ablehnend mit "eher nicht" und 21 % stimmten "überhaupt nicht" damit überein. Mit anderen Worten: die "Humanistenquote" beträgt Ende 2007  rund 56 % der Befragten und hat sich damit gegenüber 2004 – mit einem Wert von 49 % – vergrößert. Für eine "Rückkehr der Religionen" gibt es zumindest keinen empirischen Befund.

Die Befragten, die sich als konfessionsfrei bezeichneten, stimmten dabei zu 80 % überwiegend bzw. voll und ganz dieser Auffassung zu, von den katholischen Kirchenmitgliedern 43 % zu und von den Evangelischen 52 % – einer Lebensauffassung "frei von Religion und einen Glauben an Gott".

Damit bestätigte sich, dass die Gruppe der Konfessionsfreien auch in dieser Frage in sich homogener ist als es die formalen Kirchenmitglieder sind, wie es sich z. B. auch bereits in der Frage der Abtreibung / Schwangerschaftsunterbrechung darstellte.

 

 

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