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08. Juli 2006

"Küche-Kinder-Kirche" - ein Zukunftsmodell?

Auffassungen über die Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern in der Gesellschaft zeigen sich besonders in den Zuweisungen für Frauen und Männer als Teil einer Klein-Familie. Traditionell gilt dabei die klassische Hausfrauenrolle (und damit auch eine entsprechende Männerrolle), dass der Mann voll im Erwerbsleben steht, wähend die Frau sich um den Haushalt und die Kinder kümmern soll.
Dass diese Zuweisung für die Frau sich in den drei K's von "Küche-Kinder-Kirche" manifestierte ist dabei kein Zufall, da sie auch heute noch festzustellen ist. In drei Umfragen von 1982, 1992 und 2000 sind es besonders die sich selbst als "Religiös" Einstufenden, die diese Auffassung  mit hohen Zustimmungswerten begrüßen.

Insgesamt ist die Zustimmung zu diesen Rollenzuweisungen im Jahr 2000 jedoch bereits auf 46 % aller Befragten abgesunken.

Insofern propagiert die Bundesfamilienministerin mit Ihrem "Bündnis für Erziehung", das auf der Umsetzung vorrangig durch die Kirchen beruht,  ein altbackenes Konzept,  dass bei der Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr "ankommt".

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