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17. Juli 2007

Religion und Politik

In seinem Artikel über "Religion und Politik" entwickelt Thomas Meyer - Professor für Politikwissenschaft an der Universität Dortmund und wissenschaftlicher Leiter der Politischen Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung - ein aktuelles Szenario und daraus abgeleitete Konsequenzen.

Ausgehend von der festzustellenden weltweiten Rückkehr der Religionen und ihrer Machtansprüche verwirft er die Thesen von Samuel P. Huntington, der einen "Kampf der Kulturen" prophezeit.

Meyer sieht zwei sich widersprechende Entwicklungsoptionen. Zum einen eine politisch Kooperation der religiös-kulturellen Traditionen, zum anderen ein fundamentalistisches Konfliktpotential.

Er prüft die vorhandenen Akteuere sowie die Handlungsfelder und kommt zu dem Schluss, dass nur eine Politik der Anerkennung des gleichen Wertes jeder Religiosität und der faire Zugang aller zu den sozialen und ökonomischen Ressourcen den Fundamentalismus dauerhaft eindämmen kann.

 

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